Sonntag, 2. Februar 2014

Beruflich nach Indien (11.-17.01.2014)

Grohe ist ein deutsches Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und Europas größter und weltweit führender Hersteller von Sanitärarmaturen (Duschen, Armaturen für Küche und Bad, Sanitärlösungen, etc.).
Wie Ihr wisst, arbeite ich hier in Singapur bei der Grohe Pacific PTE LT, dem Headquarter für die Region Asien/ Pazifik. Neben dem Headquarter hier in Singapur, gibt es in vielen anderen asiatischen Ländern, wie China, Indien, Japan, Korea, Indonesien, etc. noch lokale Grohe-Büros, die jeweils für ihren Markt zuständig sind.

Jedes Jahr zu Beginn steht das 2-tägige ASIA PACIFIC MANAGEMENT MEETING (APMM) auf dem Programm, welches 2014 in Indien (Ort: Gurgaon, Vorort von Neu-Delhi) stattfand. Es ist eine Art große Konferenz, bei der sich Führungskräfte und andere Mitarbeiter aus ganz Asien treffen und diverse Themen besprechen. Auch ein paar wenige Mitarbeiter vom Grohe Hauptsitz in Düsseldorf nahmen teil. Insgesamt waren es knapp 60 Teilnehmer.

Während das APMM sehr allgemein ist, gab es anschließend am Mittwoch und Donnerstag noch speziellere Meetings, wie z.B. ein Finanzmeeting, Logistikmeeting oder Marketingmeeting.
Da ich im regionalen Marketing arbeite, nahm ich am Marketingmeeting teil. Es war eine super Gelegenheit, zum einen einen umfangreichen Überblick über die Marketingaktivitäten von Grohe in Asien zu bekommen und zum anderen die jeweiligen zuständigen Marketing-Manager aus den einzelnen Büros aus ganz Asien kennenzulernen. Also für meinen Einstieg bei Grohe hätte es keine bessere Gelegenheit geben können und das war auch der Grund dafür, warum ich unbedingt mit nach Indien kommen sollte. 

Da viele Mitarbeiter von Grohe Asien zuvor noch nicht in Indien waren, hatte unser Grohe-Office in Indien für Sonntag, den 12.01. einen Tagesausflug nach Agra zum Taj Mahal organisiert. Jeder der wollte konnte dort teilnehmen und so beschloss ich bereits im Dezember in Deutschland mich hierfür anzumelden.
Mit einer Gruppe von ca. 20 Leuten machten wir uns am frühen Sonntagmorgen mit dem Bus auf nach Agra. Die Busfahrt dauerte zwar knappe 4 Stunden, aber da ich mich in einer "anderen" Welt befand war es keinesfalls langweilig, da ich nahezu die ganze Zeit am Fenster klebte.

Indien ist sehr speziell. Eine ziemlich schlechte Infrastruktur und teilweise sehr arm. Man hat das Gefühl, dass sich das ganze Leben am Straßenrand abspielt, da unzählige Menschen neben den Straßen stehen und Sachen verkaufen, sich unterhalten oder einfach nur dort "rumstehen". Als "Weißer" ist man definitiv eine Besonderheit, denn viele haben uns angestarrt, auch im fahrenden Bus, als wenn wir vom anderen Planeten wären. Verkehrsregeln gibt es auch nicht so wirklich. Es gibt keine Fahrbahnmarkierungen, so dass jeder so fährt wie er möchte und es daher zu einem ständigen Hup-Konzert kommt.

Generell war die Woche in Indien sehr interessant und eine super Erfahrung. Hervorzuheben ist die Gastfreundlichkeit der Inder. 

Hier einige Bilder (aus dem Bus fotografiert):


















Höhepunkt der Tagestour war der Besuch von Taj Mahal. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk: