Wie Ihr
wisst, arbeite ich hier in Singapur bei der Grohe Pacific PTE LT, dem
Headquarter für die Region Asien/ Pazifik. Neben dem Headquarter hier in
Singapur, gibt es in vielen anderen asiatischen Ländern, wie China, Indien,
Japan, Korea, Indonesien, etc. noch lokale Grohe-Büros, die jeweils für ihren
Markt zuständig sind.
Jedes Jahr
zu Beginn steht das 2-tägige ASIA PACIFIC MANAGEMENT MEETING (APMM) auf dem
Programm, welches 2014 in Indien (Ort: Gurgaon, Vorort von Neu-Delhi) stattfand. Es ist eine Art große Konferenz,
bei der sich Führungskräfte und andere Mitarbeiter aus ganz Asien treffen und
diverse Themen besprechen. Auch ein paar wenige Mitarbeiter vom Grohe Hauptsitz
in Düsseldorf nahmen teil. Insgesamt waren es knapp 60 Teilnehmer.
Während das
APMM sehr allgemein ist, gab es anschließend am Mittwoch und Donnerstag noch
speziellere Meetings, wie z.B. ein Finanzmeeting, Logistikmeeting oder
Marketingmeeting.
Da ich im
regionalen Marketing arbeite, nahm ich am Marketingmeeting teil. Es war eine
super Gelegenheit, zum einen einen umfangreichen Überblick über die
Marketingaktivitäten von Grohe in Asien zu bekommen und zum anderen die
jeweiligen zuständigen Marketing-Manager aus den einzelnen Büros aus ganz Asien
kennenzulernen. Also für meinen Einstieg bei Grohe hätte es keine bessere
Gelegenheit geben können und das war auch der Grund dafür, warum ich unbedingt
mit nach Indien kommen sollte.
Da viele
Mitarbeiter von Grohe Asien zuvor noch nicht in Indien waren, hatte unser Grohe-Office
in Indien für Sonntag, den 12.01. einen Tagesausflug nach Agra zum Taj Mahal
organisiert. Jeder der wollte konnte dort teilnehmen und so beschloss ich bereits im Dezember in Deutschland mich hierfür anzumelden.
Mit einer
Gruppe von ca. 20 Leuten machten wir uns am frühen Sonntagmorgen mit dem Bus
auf nach Agra. Die Busfahrt dauerte zwar knappe 4 Stunden, aber da ich mich in
einer "anderen" Welt befand war es keinesfalls langweilig, da ich nahezu die
ganze Zeit am Fenster klebte.
Indien ist
sehr speziell. Eine ziemlich schlechte Infrastruktur und teilweise sehr arm.
Man hat das Gefühl, dass sich das ganze Leben am Straßenrand abspielt, da
unzählige Menschen neben den Straßen stehen und Sachen verkaufen, sich
unterhalten oder einfach nur dort "rumstehen". Als "Weißer" ist man definitiv eine Besonderheit, denn viele haben uns angestarrt, auch im fahrenden Bus, als wenn wir vom anderen Planeten wären. Verkehrsregeln gibt es auch nicht so wirklich. Es gibt keine Fahrbahnmarkierungen, so dass jeder so fährt wie er möchte und es daher zu einem ständigen Hup-Konzert kommt.
Generell war die Woche in Indien sehr interessant und eine super Erfahrung. Hervorzuheben ist die Gastfreundlichkeit der Inder.
Generell war die Woche in Indien sehr interessant und eine super Erfahrung. Hervorzuheben ist die Gastfreundlichkeit der Inder.
Hier einige
Bilder (aus dem Bus fotografiert):
Höhepunkt der Tagestour war der Besuch von Taj Mahal. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk:
